Konrad Duden

Konrad Duden kam am 3. Januar 1829 als Sohn des Ökonomen Johann Konrad Duden und seiner Frau Julia, geb. Monjé, auf Gut Bossigt in Lackhausen (heute ein Stadtteil von Wesel) zur Welt. Seine Vorfahren gehörten zu den alteingesessenen Weseler Familien. Duden besuchte von 1838 bis 1846 das Gymnasium in Wesel und schloss 1846 mit dem Abitur ab.

Konrad Duden gilt als Vater der einheitlichen deutschen Rechtschreibung, da er sich dem damals vorherrschenden Flickenteppich der deutschen Sprache entgegenstellte und ein Werk schuf, das Generationen überdauerte und vereinte. Seine 1880 aufgestellten Regeln wurden 1903 zur amtlichen deutschen Rechtschreibung erklärt und erst mit der Reform von 1998 wieder in der Substanz verändert.

Noch mehr Wissen:

Zu Ehren Konrad Dudens verleiht die Stadt Wesel gemeinsam mit dem Presseclub Niederrhein sowie dem Duden-Verlag den Konrad-Duden-Journalistenpreis, bei dem Nachwuchsjournalisten für den lebendigen Umgang mit der deutschen Sprache und eine herausragende sprachliche Berichterstattung ausgezeichnet werden.

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